W.F. Hörbuch Studio zu "Einer sollte ihm mal sagen, dass er tot ist"

Shownotes

Ein dementer Auftragskiller kämpft ums Überleben. Was, wenn der beste Freund einen hintergeht, um seine Spielschulden zu bezahlen? Der demente Auftragskiller Trésorsitzt zusammen mit seinem Partner Pépé in einer Bar in Südfrankreich. Sie wissen nicht mehr, ob sie den Mord im Auftrag eines Pariser Gangoberhauptsausgeführt haben, und begeben sich notgedrungen auf die Suche nach der Leiche.Was Trésor nicht ahnt: Pépé versucht ihm einen Mord in die Schuhe zu schieben, den er im Auftrag eines Clubbesitzers ausgeführt hat. Als Pépé verschwindet, beginnt für Trésor eine Hetzjagd und der Kampf um die eigenen Erinnerungen …

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00:00:00: Sie hören?

00:00:01: Einer sollte ihm als Sagen, dass er tot ist.

00:00:03: Ein Kriminal-Roman von Wolfgang Franzen besprochen vom Autor ein Hörbuch des A's.

00:00:09: wie wenn die Verlagsts zwei tausend sechsten zwanzig Eins.

00:00:13: Wenn einer wie er mit zwei drei Morden das ganze Jahr absicherte in guten Jahren mit einem vierten fünften eine Anzahlung auf einen Haus leistete Warum schuftet denn dann alle vierzig Jahre für einen Händedruck oder ein bisschen Rente?

00:00:29: Es gab keine ehrlichere Arbeit als das Töten.

00:00:32: Trésor war kein Philosoph, ihn trieben nicht die großen Fragen nach der Gerechtigkeit der passenden Kapitalanlage und dem ewigen Leben um.

00:00:41: Er sorgte für sich und seine Familie.

00:00:43: Eines Tages musste er vor seinen Herrgott treten – und er würde ihm sagen, hast mir eine Menge Arbeit abgenommen.

00:00:50: Trèsor sah sich als Engel.

00:00:53: Chef hatte er nie sein wollen.

00:00:55: Engl reichte ihm!

00:00:56: Wahrscheinlich hatten Pepe und er den Kerlings erschossen.

00:00:59: Schließlich erschossen sie jeden, ohne Ausnahme!

00:01:02: Es war ihnen nur gerade entfallen, ob sie den letzten auch wirklich erschossen hatten.

00:01:07: Das änderte nichts daran, dass der Kerl sterben musste.

00:01:10: Neben Tresor stützte sein ältester Freund das Kinn mit dem Zeigefinger ab.

00:01:15: Selten dämliche Gesten an die Tresors sich nie gewöhnt hatte.

00:01:19: Pepe der Denker Er würde unter den Gästen des Le Matinat einen Massaker anrichten, wenn ihm nicht bald ein viele, ob sie den Mann, den Sie erschießen sollten, nicht längst schon erschossen hatten.

00:01:32: Vielleicht war es einer von den Gkästen und ... Sie hatten es nur vergessen!

00:01:36: Die linke Hand ruhte auf dem rechten Oberschenkel der Auf- und Abwippte die Schulter.

00:01:41: leicht zurückgezogen, fixierte Bipeh einen Mann unter dem Holzschild des Grand Clûpte Rockby.

00:01:47: irgendwie treffe er immer den Richtigen hatte Pépé vor zwei Minuten gesagt.

00:01:51: Wenn der Fettsack da drüben es nicht war, handelte sich um einen Missverständnis!

00:01:56: Das kam vor!

00:01:57: Zweiundsechzig in Lyon, nochmal neunundachtzig in Nossi – obwohl da lange Zeit nicht feststand ob der Schrotthändler nicht doch der Richtige gewesen war.

00:02:06: Trisor zog die Kappe ab fuhr sich mit der Hand über das stopplige Haar und sah Pépée an, der seine Blick nicht erwiderte.

00:02:13: Vielleicht war es einer der Alten an der Theke?

00:02:16: Die Gelnerin mit der Löwenmähne Der Koch, der so mager war, dass es ausser als hätte, er seit Monaten nichts zu essen bekommen.

00:02:23: Alle kamen in Frage – außer Pepé und ihm natürlich!

00:02:27: In jedem Fall würden sie nicht nach Paris zurückfahren ohne einen Schossen zu haben.

00:02:32: Sie konnten schlecht bei Cassell anrufen und sich nach dem Namen erkundigen.

00:02:37: Immer wieder waren sie alles durchgegangen, wo der Kerl eventuell hätte wohnen können was er beruflich machte.

00:02:43: Dabei waren sie sich nicht mal einig darüber, ob es sich um einen Mann aus Saussegur oder Bieritz handelte.

00:02:50: Vermutlich hatten Sie ihn längst erschossen.

00:02:53: Er sieht ihn nur gerade nicht ein – nach der nächsten Runde vielleicht.

00:02:57: Tresor strich mit dem Finger am Bierglas vorbei und steckte eine Hand in die Tasche, um sie zu Haus zu ballen.

00:03:03: Sie hatten die Bar verwechselt!

00:03:04: Den Ort?

00:03:05: Den

00:03:05: Namen?!

00:03:06: Per den Regen da draußen?

00:03:07: Kein Wunder!

00:03:08: Egentwas hatte sie schließlich ins Mettenah geführt… wenn auch nicht das Spiel zwischen Nietzsche und PSG, dass es auf dem Schirm neben dem Spiegel lief.

00:03:17: Gerade noch bist du am Leben!

00:03:19: Und dann….

00:03:20: Die Kellnerin sah aus wie Roberta Fleck in Rotstadt in schwarz – eine breite Narbe verlief auf der Innenseit ihres Oberarms bis zur Achsel.

00:03:28: da sie durch die Nasensprach verstand Tresor kaum was sie ihm erzählte.

00:03:33: Mit sicherem Instinkt für Katastrophen wusste er, dass er nur dazu sitzen brauchte und BP kümmerte sich um den Rest.

00:03:40: Die Packung Zigaretten vor ihm auf der Theke war leer.

00:03:44: Seine heiß geliebten Gitanmeis gab es nicht mehr.

00:03:48: Hat er etwa wieder mit dem Rauchen angefangen?

00:03:51: Tresor schob sich aus der Bank, schwankte zum Durchgang und tastete sich an der vertefelten Wand entlang durchs Halbnunkel zu den Toiletten vor.

00:04:00: In der Kabine zog er den linken Schuh aus und einen Zettel aus der Schuhspitze – Name, Adresse, Telefonnummer, Name der Frau und neun Stellen eines Bankkontos!

00:04:10: Kaum las er die Kontonummer filmt der Name seiner Frau ein.

00:04:13: Erinnert er sich an Gigi, tauchte den Namen der Bank auf in der er ihr das erste Mal begegnet war.

00:04:20: Vor sieben und dreißig Jahren wusste er gleich wieder wer er selbst war – immer sein Würde!

00:04:26: Ein kettenrauchender Bastard aus Fontenessua.

00:04:30: Wahrscheinlich lag Ihr Tod da im Kofferraum von Gisis heiß geliebten Peugeot.

00:04:34: zu viel Alkohol, zu wenig gegessen, zu wenige Schlaf.

00:04:38: Dank konnte einem eine Leiche abhanden kommen, herstierte auf die blau geschrischene Kabinentür.

00:04:45: Sie mussten sich absichern – nur einfach alle umlegen!

00:04:50: Der Richtige würde schon darunter sein, der Rest wäre Kulateralschaden.

00:04:55: Eines der wenigen Worte, die er in seinem hohen Alter noch hatte auswendig lernen müssen — was nichts anderes bedeutete als kann ja mal

00:05:03: passieren.".

00:05:04: Tresor plätzerte den Zettel auf dem Knie und faltete ihn sechsmal Damit er in die Schuh spitze passte.

00:05:11: Jiji kaufte immer zwei paar Schuhe vom selben Modell, eins davon zwei Nummern größer damit er sich die Zehn nicht rund lief.

00:05:20: Was machte er sich überhaupt verrückt?

00:05:23: Es war PPS-Auftrag.

00:05:24: Tresor begleitete ihn nur aus Freundschaft.

00:05:27: vor ein paar Tagen hatte ihn der Kurse mitten in der Nacht angerufen und behauptet er müsse sich unbedingt Jijis Wagen ausleihen.

00:05:34: sein eigenes Erschrott.

00:05:36: Shixi war nur ein Verstatten gewesen, wenn Tresor ihn begleitete.

00:05:40: Das konnte er dafür, dass dieser Bastard Zenil wurde – sich da nichts mehr erinnerte!

00:05:45: Tresour zog sich an der Klinke hoch und fiel auf den Sitz zurück.

00:05:49: Auf ein paar Minuten mehr oder weniger kam es nicht dran.

00:05:53: Jeder starb irgendwann.

00:05:55: Avignon hatte Pépé gesagt.

00:05:57: Der im Winter das sei in Avignon gewesen… Ein Obstentler.

00:06:01: Tresors war noch nie in Avunion gewesen... Insons de tien.

00:06:05: ja Avignon war im Frühjahr, hatte Pepe gesagt.

00:06:09: Da habe ich Schnee gelegen!

00:06:11: Das soll der unter der Brücke gewesen, hatte Pepé gesagt.

00:06:14: So ein Quatsch!

00:06:15: Trésor war noch nie in Februar in Avignon gewesen – wenn überhaupt dann in Santitien.

00:06:22: «Zweiundvierzig Jahre bei Jean-Jacques Cassell», sagte Trésorsich, «nie ein böses Wort, nie ein Fehler.

00:06:29: Erst bei Louis, dann bei François, jetzt bei Jean Jacques.».

00:06:34: konnten sie nicht einfach nach Paris zurückfahren und sagen, wir haben vergessen wen wir umlegen sollten.

00:06:40: Würden Sie auch nicht!

00:06:41: Tresor schreckte hoch – er war eingeschlafen und nach vorn dagegen die Kabinentür gekippt.

00:06:47: Als es sich wieder neben Pepe auf den gelben Barhocker Schob blätterte sein bester Freund in einem Werbeblättchen.

00:06:54: Er war bereit der Menschheit eine letzten Dienst zu erweisen und sie von Roberta Fleck zu befreien.

00:06:59: Ja da hatte sie ihn angefaucht — er solle sich nie so hängen lassen Und nach Hause gehen!

00:07:04: Von ihr bekomme er nichts mehr zu trinken.

00:07:07: Pepe stierte auf die vier Zapfähne hinter der Theke, während Roberta das Glas eines Stammgastes hochhob und den Ring darunter wegwischte.

00:07:15: Pepee griff nach ihrer Hand und hielt sie fest.

00:07:18: Er sah sie an, drückte fest dazu.

00:07:20: Der eine sagte Avignon, der andere sagte Soundintien.

00:07:23: Da eine packte die Hand einer Kellnerin, der Andere wäre nach Hause gegangen.

00:07:28: Was soll's?

00:07:29: Keinen Grund sich aufzuregen, dachte Treso.

00:07:32: Die Löwenmähne überspielte den Schmerz, indem sie ihn fragte, warum er Pepe heiße.

00:07:37: Sie kenne doch die Gorsen!

00:07:39: Na heiße jeder zweite Pepe, lautete die Antwort.

00:07:42: Die können sich nun mal nicht entscheiden, ob sie lieber Spanier, Italiener oder Franzosen wären.

00:07:47: Sie seien Freunde, klierte Pepe sie über sich und Tresor auf, halte Geschäftspartner.

00:07:52: Sie hätten sich gegenseitig als Trauzeug zu verfügen gestanden.

00:07:56: Ihre Frauen seien wie Schwestern würden jeden Vormittag in Gigis Küche

00:08:00: herumhängen.".

00:08:01: Als

00:08:01: B.P.,

00:08:02: die Hand losließ, reb Roberta ihr Handgelenk, grinste ein falsches Lächeln, schob ihnen einen Teller mit Nüssen hin und nahm die nächste Bestellung entgegen.

00:08:11: Resor fichte eine Lust heraus und schob sie sich zwischen den Zähnen.

00:08:14: Die Bakterien waren ihm egal – was sollten diese widerlichen unsichtbaren Keimträger schon ausrichten?

00:08:20: Was er nicht schon längst selber geschafft hatte… Egal!

00:08:23: Sie mussten alle sterben...

00:08:25: Irgendwie.".

00:08:26: In diesem Moment hätte er auch bei Gigi in der Küche sitzen und seine späte Bouillabels essen können.

00:08:33: Nur sie kannte das richtige Rezept aus Miesmuscheln und Garnelen, die meisten schnitten einfach zu viele Pfefferschoten rein und versauten den Geschmack mit zu viel Safran.

00:08:43: Er hat es aufgegeben eine gute Bouillables im Restaurant zu essen um sie herum, Mütter, ihre Kindersatt machten und zum Stillsitzen verdammten.

00:08:53: Er selbst wollte nur noch weg von ihr – weg vom Meer!

00:08:56: Weg vom Strand und den Fischen.

00:08:57: Diesen Drecksmöwen, eine Seefahrer-Nation, das er nicht lachte.

00:09:03: Sein Vater war so vernacht in diese Seefahrerin gewesen, dass er als Hobby Möwen aus Ton hergestellt hatte.

00:09:09: Draußen landete eines von den Viechern auf der selbst gezimmerten Holsterrasse vor dem Limatina.

00:09:15: Möven!

00:09:16: Dresur haste alle Vögel – es recht die Fetten.

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